The Bad Gaiman Challenge


Ich weiß. Ich weiß, ich weiß. Ich weiß, ich weiß, ich weiß. Der Fortsetzungsroman. Keine Sorge. Kommendes Wochenende. Ziemlich sicher. Ich bin dabei, mich zu bessern. Und das hier ist hoffentlich besser als gar nichts, und hat keinerlei Zeit gekostet, die ich sonst für Generationenschiff aufgewendet hätte, großes Ehrenwort.

Wits Radio hat die Bad Gaiman Challenge ausgerufen:

Submit your worst Neil Gaiman knock-off story. It needs to be very short, no more than 30 seconds read out loud, because Neil himself(!) will be reading the best/worst entries live on stage at our Wits taping on November 8th.  Use all the Sandmen, gods, monsters, angels, and oceans at the ends of lanes that you wish, just make sure it’s very very bad. The deadline is November 5th at 9pm, enter as often as you wish. There are no prizes beyond the deep satisfaction that comes with knowing you’re the author of the worst Neil Gaiman-esque short fiction in the world.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust, mitzumachen, und ich würde mich freuen, wenn ihr euren Beitrag nicht nur einreichen, sondern auch mir irgendwie mitteilen würdet, zum Beispiel, indem ihr ihn in die Kommentare schreibt, oder verlinkt, falls ihr ihn in eurem eigenen Blog posten mögt.

Hier ist meiner:

When I was a kid, there was that strange little copse in our backyard. It consisted of only a few trees and yet always managed to appear dark and menacing. Sometimes, strange laughing noises seemed to emanate from the small forest in a high wind. I never went there because it was scary. I think they burned it down to make room for an apartment building.

Ich habe noch über ein alternatives Ende mit einem sonderbaren alten Vagabunden im Wald nachgedacht, aber die Zeitbegrenzung und die bezaubernder Schlichtheit meines ersten Ansatzes haben mich davon abgehalten, dies weiter zu verfolgen.

Was meint ihr?

Generationenschiff (1)


Das hat jetzt doch schon wieder ein bisschen gedauert. Aber heute bin ich endlich soweit, euch das erste Kapitel unseres Fortsetzungsromans Generationenschiff zu präsentieren, für den ihr euch mehr oder weniger in der Abstimmung über meinen Adventskalender entschieden habt.

Kurze Erläuterung, weil ich nicht komplett darüber erhaben bin, mich vorab für meine suboptimale Leistung entschuldigen zu wollen: Ihr seht mir hier quasi live on tape beim Schreiben des ersten Entwurfs meiner Geschichte zu. Das heißt, da sind noch viele Unsauberkeiten, und manches ist nicht zu Ende gedacht. Ich schreibe zwar schon irgendwie mit Plan, aber mit einem groben, und erfahrungsgemäß überraschen die Charaktere meiner Geschichten mich oft, oder Dinge entwickeln sich anderweitig nicht so, wie ich ursprünglich gedacht hatte. Was wiederum heißt, dass mir oft im Verlauf noch Dinge einfallen, die ich von Anfang an hätte anders machen sollen, aber wenn ich hier für euch schreibe, ist es natürlich kein sehr angenehmer Stil, fortwährend Dinge rückwirkend zu ändern, weshalb ich das unterlassen werde. Langer Rede kurzer Sinn: Dies ist ein erster Entwurf. Ich bin dankbar für Kritik, Verbesserungsvorschläge und (gerade in diesem Genre) Richtigstellungen und neue Informationen, bitte euch aber, nicht zu viel zu erwarten.

Wir sind ja schließlich nur zum Vergnügen hier.

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Es hat ja bestimmt niemand mehr damit gerechnet, aber


bald geht’s los.

Ja wirklich. Dieses Blog ist nicht tot.

Rick Guidice – NASA Ames Research Center NASA space colony artwork gallery Cutaway view of a space colony. NASA ID number AC76-1089

Generationenschiff beginnt in wenigen Wochen, denn ich habe nun endlich das andere Projekt abgeschlossen (naja, wie man sowas halt abschließt), das meine Zeit bisher zu sehr beansprucht hat.
Das heißt nicht nur, dass ihr euch schon recht konkret auf das erste Kapitel freuen dürft, sondern auch, dass ich euch die Gelegenheit gebe, eure eigenen Wünsche und Ideen in das neue Buch einzubringen, falls ihr mögt.
Mögt ihr?

Ich freue mich über Wünsche für Charaktere, Ereignisse, Namen, Planeten, Szenarien, Schreibstil, einzelne Szenen, Anfang, Ende, Aliens, Länge, so ziemlich alles, was man sich eben wünschen kann, wenn man ein neues Buch anfängt. Zwar kann ich natürlich nicht versprechen, dass ich mache, was ihr vorschlagt, und es wird nicht mal noch eine Abstimmung geben, aber ich kann versprechen, dass ich alle Vorschläge ernsthaft in Erwägung ziehen werde (bis auf die, die offensichtlich nicht dafür gedacht oder geeignet, also, ihr wisst schon), und dass ich mich auf jeden Fall drüber freue, wenn wir Generationenschiff jetzt und später und bis zum Schluss möglichst interaktiv und im ständigen Dialog gemeinsam erleben können.

Die Kommentare sind nach unten offen. Man kennt das.

Tausend Jahre sind ein Tag.


Und vor diesem Hintergrund ist es dann ja gar nicht mehr weiter erwähnenswert, dass seit dem Abschluss der Abstimmung über das glückliche Fragment, das eine ganze Geschichte werden darf, schon rund drei Wochen vergangen sind, oder?

Aber es gab dafür sogar sowas wie einen Grund, und heute ist es jedenfalls schließlich so weit! Ich präsentiere den Sieger der Abstimmung …

[Trommelwirbel, aufgeregtes Geraschel und Gemurmel im Publikum.]

Generationenschiff!

[Eisiges Schweigen im Publikum, das langsam aufgebrachtem Gemurmel weicht, welches zunehmend anschwillt. Erste Pfiffe werden laut. Einzelne beginnen, ihren Unmut durch laute Beschimpfungen zu äußern.]

Ja.

Jaaa, ich weiß.

Da steht, dass eine andere Geschichte gewonnen hat.

Aber seht mal, die Lage ist die, wie ich bereits erläutert hatte:

“Der Fahrer des Fahrzeugs mit dem Kennzeichen” hat mit einem Vorsprung von zwei Stimmen eindeutig gewonnen. Ich hatte angekündigt, es damit zu versuchen, falls sowas passiert. Das werde ich auch tun, wenn es wirklich euer Wunsch ist.
Nur glaube ich außerdem nicht, dass dieses Ergebnis tatsächlich den Wunsch der Mehrheit der Leser entspricht, denn die Stimmen kamen alle ziemlich auf einmal in einem sehr kurzen Zeitraum, und wir wissen alle, dass es nicht besonders schwer ist, eine cookiebasierte Sperre für Mehrfachabstimmungen zu umgehen. Näher überprüfen kann ich das nicht, soweit ich die technischen Details von WordPress überblicke, aber es sieht halt schon danach aus, als hätte mir da jemand einen Streich spielen wollen.
Ich neige deshalb dazu, Türchen Nummer 9 zu disqualifizieren und den Sieg an Türchen Nr. 15 “Generationenschiff” zu vergeben. Nicht ganz uneigennützig, zugegeben, aber ich bilde mir schon ein, dass diese Entscheidung gerechtfertigt ist.

Und so sehe ich das heute auch noch.

Ihr dürft euch also auf eine Science-Fiction-Geschichte von mir freuen, mit Raumschiffen, dem Weltuntergang, Siedlern, einer Meuterei, und mit Jeanne, oder so ähnlich jedenfalls. Diese Geschichte wird voraussichtlich im Laufe ihrer Entstehung hier als Fortsetzungsroman erscheinen, was euch die Möglichkeit ergibt, mir quasi live on tape bei der Arbeit zuzusehen und mich sogar dabei zu beeinflussen, und das völlig kostenlos und mit der Option, jederzeit auszusteigen.

Ein Traum, oder? Aber da muss doch auch ein Haken dabei sein.

Ja, schon. Zwei sogar.

Der erste besteht darin, dass ich noch nicht sagen kann, wann genau es los geht. Ich arbeite gerade noch an einem anderen Projekt, das ich vielleicht erst abschließen will, und außerdem arbeite ich bekanntermaßen an … naja, an meiner Arbeit, die ich gerne behalten möchte, weil sie Spaß macht, und weil ich ja schon auch was essen muss, und so.

Der zweite besteht darin, dass die live-on-tape-Sache natürlich heißt, dass ihr auch alle Schnitzer, Flüchtigkeiten und Ungereimtheiten abbekommt, die in einem ersten Entwurf notwendigerweise stecken. Ich würde euch bitten, darüber großzügig hinwegzusehen, aber das wäre Quatsch, weil ich hoffe, dass euer Feedback mir hilft, sie auszubessern.

Und so kann ich euch nicht um viel mehr bitten als um Geduld, und darum, mich auf dem laaaangen Abenteuer unseres Generationenschiffes zu begleiten. Wobei mir auffällt, dass es noch gar keinen Namen hat. Wollt ihr vielleicht einen vorschlagen? Ich würde mich sehr freuen.

Mehr Demokratie wagen


Der Adventskalender ist zwar noch nicht ganz beendet, aber alle seriösen Beiträge sind durch, und es hat mir großen Spaß gemacht, gerade auch wegen eurer freundlichen Beteiligung, für die ich euch herzlich danke. Ihr seid wunderbar.

Nun wird es Zeit, den Schluss zu ziehen aus dieser wunderbaren Phase der Adventskalenderei, und das ist dankenswerterweise nicht meine Aufgabe, sondern eure. Ihr entscheidet, aus welchem der 24 Fragmente ich über kurz oder lang eine ganze Geschichte mache, wahrscheinlich dann als Fortsetzungsroman hier für euch zum Fastinechtzeitmitlesen. Und das geht so:

Ihr seht jetzt hier unter diesem Text die sehr lange Liste aus 24 Fragmenten. Ich bitte um euer Verständnis dafür, dass ich nicht noch jeweils eine Zusammenfassung dazu schreibe und hoffe, dass es euch nicht zu viel Umstände macht, Erinnerungslücken einfach selbstständig aufzufüllen. Ihr wisst ja, wie das hier funktioniert, und falls nicht, fragt mich gerne.

Und dann wählt ihr bis zum 31. Januar aus den 24 Möglichkeiten halt die aus, die euch am besten gefallen, und klickt am Ende auf „Vote“, um eure Stimme abzugeben und das bisherige Ergebnis zu sehen. Ihr könnt für eine Geschichte stimmen, oder für mehrere, oder auch für alle oder gar keine, falls ihr nichts zum Ergebnis beitragen wollt. Danach präsentiere ich das Ergebnis und mache mich an die Arbeit. Dass ihr nicht gleich am 1. Februar das erste Kapitel erwarten dürft, ist mutmaßlich klar.

Sehr gerne dürft ihr natürlich die Kommentare unter diesem Beitrag oder unter den Fragmenten nutzen, um miteinander oder mit mir zu diskutieren, oder Fragen zu stellen. Ich würde mich freuen und antworte gerne auf alles, so ehrlich und umfassend ich eben kann.

Viel Vergnügen, und noch einmal vielen Dank fürs Dabeisein!

Ach so, eins vielleicht noch: Natürlich ist nicht gesagt, dass alle 23 Fragmente, die hier nicht gewinnen, damit ein für alle Mal tot und vergessen sind. Insbesondere beim 24. Türchen steht schon so gut wie fest, dass ich diese Geschichte irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft schreiben werde, und auch bei ein paar anderen kann ich mir das sehr gut vorstellen. Ihr müsst also keineswegs befürchten, dass es bei einer Umsetzung bleibt. Eure Entscheidung gibt mir nur vor, was als nächstes passiert.

ungewöhnliche Freundschaften


200

Ich bin zum ersten Mal in einem nicht von mir selbst verantworteten Medium veröffentlicht worden. Juhu!

Darauf bin ich ein bisschen stolz.

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Meine Kurzgeschichte „Fernbeziehung“, die ich als Beitrag zu einem Wettbewerb der Seite Blogg dein Buch eingereicht hatte, gehört zu der Auswahl von zehn Kurzgeschichten, die nun in Kooperation mit der Bastei Lübbe Academy bei epubli veröffentlicht wurden.

Ihr könnt die Anthologie nach Wahl direkt bei epubli oder via Amazon für 9,90 EUR bestellen, wenn sie euch interessiert. Viel Spaß!

24. Türchen: Sonia


Wir haben Heiligabend, und damit wäre dies eigentlich das letzte Türchen unseres Adventskalenders, und damit wäre eigentlich Zeit, irgendwas Zusammenfassend-Rückblickendes zu sagen, euch zu danken und gute Wünsche auszusprechen. Aber ich denke, davon kriegen wir in den kommenden Tagen alle genug, und außerdem kommt ja sowieso noch mindestens ein Bonustürchen, und die Abstimmung, da wird noch genug Zeit für sowas sein, dessenthalben wünsche ich euch allen nur knapp

viel Spaß!

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