Es hat ja bestimmt niemand mehr damit gerechnet, aber


bald geht’s los.

Ja wirklich. Dieses Blog ist nicht tot.

Rick Guidice – NASA Ames Research Center NASA space colony artwork gallery Cutaway view of a space colony. NASA ID number AC76-1089

Generationenschiff beginnt in wenigen Wochen, denn ich habe nun endlich das andere Projekt abgeschlossen (naja, wie man sowas halt abschließt), das meine Zeit bisher zu sehr beansprucht hat.
Das heißt nicht nur, dass ihr euch schon recht konkret auf das erste Kapitel freuen dürft, sondern auch, dass ich euch die Gelegenheit gebe, eure eigenen Wünsche und Ideen in das neue Buch einzubringen, falls ihr mögt.
Mögt ihr?

Ich freue mich über Wünsche für Charaktere, Ereignisse, Namen, Planeten, Szenarien, Schreibstil, einzelne Szenen, Anfang, Ende, Aliens, Länge, so ziemlich alles, was man sich eben wünschen kann, wenn man ein neues Buch anfängt. Zwar kann ich natürlich nicht versprechen, dass ich mache, was ihr vorschlagt, und es wird nicht mal noch eine Abstimmung geben, aber ich kann versprechen, dass ich alle Vorschläge ernsthaft in Erwägung ziehen werde (bis auf die, die offensichtlich nicht dafür gedacht oder geeignet, also, ihr wisst schon), und dass ich mich auf jeden Fall drüber freue, wenn wir Generationenschiff jetzt und später und bis zum Schluss möglichst interaktiv und im ständigen Dialog gemeinsam erleben können.

Die Kommentare sind nach unten offen. Man kennt das.

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5 Kommentare zu “Es hat ja bestimmt niemand mehr damit gerechnet, aber

  1. Einer*, bei dem* das Gedankenkontrollprogramm zu wirken aufhört.
    Roboter mit Verstand, die weiter den Befehlen folgen. Rechtspositivistische Roboter.
    Mindestens eine starke Frau, & keine Genderrollentypen.
    Ein Cameroauftritt Deiner Lenore.
    Aliens gerne, wenn sie sich in ihrem Wesen vom Menschen unterscheiden.
    Nicht so viel Liebesgeschichte bitte.
    Individuelle Sprache der Figuren, einprägsame Namen.
    Ganz viel philosophische Überlegungen, verschiedene Wertevorstellungen etc.

  2. Sehr schöne Ideen. War teilweise ohnehin schon geplant, aber über Lenore zum Beispiel werd ich mir vertieft Gedanken machen. Eine andere Cameo steht sogar schon gleich in der ersten Szene.
    Also, vielen Dank jedenfalls!

  3. Mit ars libertatis hatte ich mal eine Diskussion bezüglich Generationenschiffen. Er meinte, er würde sich gegenwärtig eher auf ein Generationenschiff begeben, dass von der römisch katholischen Kirche betrieben wird, als eines, das von einer demokratisch gewählten Regierung oder einer Freidenker-Kommune betrieben wird. Dieses skurrile Bild des katholischen GS hat sich bei mir eingebrannt und ich fände es interessant, ob und wie du etwas in diese Richtung einbauen könntest.
    Sonst würde ich mich über Fragenkomplexe freuen, die uns heute nicht wirklich (noch nicht) kümmern. Sind programmierte Gefühle weniger echt? Wie gehen Menschen mit einer Superintelligenz um? Und wie geht die Superintelligenz mit den Menschen um? Oder steht die Singularität noch bevor?
    Ich weiss, dass die Wünsche relativ detailliert sind. Wenn du auf solche detaillierte Wünsche nicht eingehen kannst oder willst, verstehe ich das natürlich völlig.
    Ich habe auch ein paar Gedanken, die sich leichter umsetzen lassen. Wie sehen die Dinger genau aus? Grösse, architektonisch, Material, Technik. Wird an den GS regelmässig weitergebaut? Sind es mehrere? Hat es ein bestimmtes Ziel? Legt es Anker vor Planeten? Wozu? Neugier? Ich fänd’s echt toll, wenn du ein paar dieser Fragen anreissen würdest.

  4. @unendlichefreiheit: Über diese … sonderbare Idee hab ich mit arslibertatis auch mal gesprochen. Manchmal ist er ein bisschen eigenartig …
    Mit einem katholischen Schiff kann ich voraussichtlich trotzdem/deshalb/isso nicht dienen, aber die anderen Fragen klingen durchaus interessant. Allerdings sollte ich zur Warnung vielleicht schon mal sagen, dass dies KEINE harte SF wird. Ich bin zu faul / habe zu wenig Zeit / fühle mich überfordert mit der Aufgabe, detailliert die zahlreichen soziologischen/physikalischen/ignenieurtechnischen/astronomischen/psychologischen und so weiter Fragen zu recherchieren, die zur angemessenen Ausleuchtung der ganzen Sache aus wissenschaftlicher Sicht nötig wären. Wenn ich das mache, kann ich vor 2017 nicht anfangen mit der Geschichte, deswegen wird es schon schwerpunktmäßig charakter- und dialoglastig, wie alle meine Geschichten. Aber ich gebe mein Bestes, die anderen Sachen zumindest anzureißen, und muss dann halt möglichst unauffällig bullshitten. Mir wird nachgesagt, ich könne das ganz gut, aber ich bin natürlich für jeden Kommentar dankbar, der mich (idealerweise in mehrerer Hinsicht) eines Besseren belehrt.

  5. Pingback: Generationenschiff (1) | Fabian Elfeld, Schriftsteller

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