What Rough Beast, Zug 16


Und da ist gleich der nächste! Hab ich doch gesagt.34203837_9bee87cbd2_b8122640784931431781.jpg

Melanie, Jack
Beim zweiten Versuch gelingt es Melanie nun tatsächlich, die Tür zu öffnen, und zusammen mit Jack kann sie sich in den Keller retten. Da es draußen dunkel ist, sieht sie hier drinnen nun wirklich gar nichts mehr. Zum Glück ist der Schalter direkt neben der Tür.
Melanie schlägt die Tür zu und tastet hektisch nach dem Lichtschalter „Was ist denn da draußen los, was IST denn das?!“
Die Geräusche von der Vorderseite des Hauses sind nicht ermutigend.
„Unser Haus…! Hoffentlich macht es nicht das Haus kaputt!“ sagt sie, teilweise zu dem Mann, teilweise zu sich selber.
„Und, und diese anderen Leute, was machen die denn jetzt?“ Sie versucht, durch das winzige verstaubte Gitterfenster der Kellertür etwas zu sehen, aber es ist von beiden Seiten so schmutzig, dass sie mit der Dunkelheit draußen wirklich überhaupt nichts erkennen kann.

„Keine Sorge, wir sind hier sicher!“ antwortet Jack, obwohl er sich selbst gar nicht so sicher ist. „Die anderen haben sich sicherlich auch irgendwo versteckt.“

Frida, Katharina, Desmond
Desmond und Katharina tun ihr Bestes, schaffen es aber nicht, Frida schneller zu ziehen, als das blinde Wesen kriechen kann. Seine Klauen umfangen ihren Unterschenkel, und Blut beginnt zwischen seinen langen knochigen Fingern hervorzusickern. Der Schmerz weckt Frida, und sie schreit vor Schmerz und Schrecken laut auf – und dann ertönt plötzlich ein lauter Knall, der euch wahrscheinlich viel mehr erschüttert hätte, wenn ihr nicht sowieso schon an der Grenze des möglichen Entsetzens wäret. Hinter euch stößt jemand etwas Unverständliches aus, das dem Tonfall und Klang nach ein Fluch in einer slawischen Sprache sein könnte.
Als ihr euch umwendet, seht ihr dort einen untersetzten Mann mittleren Alters mit Halbglatze in einem braunen Anzug, der einen kurznasigen Revolver mit beiden Händen vor sich hält und konzentriert zielt.
Das blinde Ding schnaubt, und weißlicher Schleim läuft aus seiner Nase. Es hebt den Kopf, als würde es dazu ansetzen, in Fridas Bein zu beißen, und ihr könnt euch gerade noch fragen, wie es das mit seinem verschlossenen Mund anstellen will ,als ein weiterer Knall ertönt, und der Kopf des Dings explodiert.
Für einen kurzen Moment bleibt das Ding in seiner Position, dann sinkt es langsam zusammen.
Der Mann mit dem Revolver schüttelt in einer Mischung aus Verärgerung und Konsternation den Kopf, dann lässt er die Waffe sinken und rennt überraschend schnell und behende in Richtung der nun offen stehenden Kellertür. Ihr habt gar nicht mitbekommen, wie die geöffnet wurde.

Desmond hilft Frida in eine sitzende Position. Obwohl die Situation nicht mehr unmittelbar gefährlich wirkt, lässt der Adrenalinschub nur langsam nach.
„This is not a dream, is it“, bringt er halblaut hervor.

Frida träumt, dass sie durch einen Wald läuft. Sie ist auf der Flucht, aber vor vor was? Da, vor ihr, eine Bärenfalle. Sie muss ihr ausweichen. Zu spät. Frida wacht auf, ein Alptraum. Aber was ist hier los, was macht dieses Viech an ihrem Bein. Es hat seine Krallen fest und entschlossen in ihren Unterschenkel gerammt. Frida weiß gar nicht was schlimmer ist, der Schmerz oder der Ekel und Angst vor diesem gruseligen Etwas. SCHEiIßE, FUCK, FUCK. Sie schreit Wut und Panik laut heraus. Noch bevor sie sich regen kann knallt es laut und das Etwas explodiert. Frida sieht sich um und sieht einen Mann mit einer Pistole, er hat das Viech erschossen. Oh, nee komische Typen mit Pistolen, aber oh Gott, das Viech ist lahmgelegt. Erleichterung löst ein wenig der Schockstarre. Sie merkt, dass sie am Arm gefasst wird, ein anderer, ein älterer Mann, hat sie ihn schon mal gesehen?, hilft ihr hoch. Das Bein tut weh, aber Frida kann stehen. Sie fühlt sich erstaunlich stabil. Der Mann mit der Pistole rennt Richtung der Kellertür. Dem Mann hinterher! ruft Frida und greift die nette ältere Dame, die immer noch neben ihr steht, am Arm.

Hier wird Deutsch gesprochen. Ein weiteres Zeichen, dass Desmond nicht träumt. Dass Meiserling ihm in einen Traum gefolgt ist, wäre plausibel, aber warum weitere Deutsche? Ist das hier Deutschland? Die Situation ist verwirrend, aber alles geschieht zu schnell, als dass er genau darüber nachdenken könnte. Was hat die Frau gesagt? Dem Mann hinterher!
Desmond dreht sich nach dem Mann mit der Pistole um, der in der Kellertür zu verschwinden droht.
„Hey!“

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